Das Golfbegriffe-Lexikon

Das Golfbegriffe-Lexikon

Golf ist unglaublich komplex. Daher muss eine Welt von Begriffen und Definitionen erklärt und verstanden werden. Mit Hilfe von Bildern und Videos hoffe ich, alle Ihre Fragen bezüglich Golfbegriffe in diesem Beitrag beantworten zu können.

Wenn ich etwas verpasst habe, können Sie mir gerne eine Nachricht senden. Ich würde das sehr schätzen und den Artikel sofort aktualisieren.

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A

Albatross – Drei Schläge unter Par. Ein Golfer schafft es nach zwei Schlägen, an einem Par 5, den Ball einzulochen.

albatross golf
Nein es ist nich der Vogel, sondern DREI UNTER PAR 🙂

Aus – Ein Golfball liegt im Aus, wenn sich der gesamte Ball innerhalb der Innenlinie von Objekten befindet, wie z. B. weiße Stöcke oder ein Zaun oder eine Mauer, die die Grenze des Platzes markiert.

B

Backspin – Rückwärtsdrall des Balles. Viel Loft und einen steilen Eintreffwinkel sind notwendig damit Backspin stattfinden kann.

Birdie – Ein Schlag unter Par. Ein Spieler, der seinen vierten Schlag beim Par 5 eingelocht hat, hat einen Birdie gespielt.

Bogey – Ein Schlag über Par. Ein Spieler benötigt beispielsweise sechs Schläge an einem Par 5.  

Bounce – Der Winkel zwischen dem tiefsten Punkt des Schlägerkopfes, dem Boden und der Vorderkante. Der Bounce verringert den Widerstand zum Boden.

Bounce fürs Pitchen verwenden

C

Carry – Die Entfernung, die der Ball durch die Luft fliegt. Carry ist wichtig, wenn Sie Ihren Ball über ein Wasserhindernis schlagen möchten.

Chippen – ein Schlag, der aus der Nähe des Grüns gespielt wird, sehr oft vom Vorgrün. Der Ball rollt relativ weit bei diesem Annäherungsschlag.

D

Dame – Der Golfball bleibt nach dem Abschlag vor dem Damenabschlag liegen. Eine Dame kostet ein Getränk!

Divots – Rasenstücke, die aus dem Boden herausgeschlagen werden. 

Draw – Eine leichte Flugkurve von rechts nach links. Der Ball startet leicht recht vom Ziel und landet in der Nähe des Ziels. Der Draw is ein sehr beliebter Ballflug, der nicht jeder Golfer kann. In diesem Beitrag lernen Sie wie Sie am Besten einen Draw spielen können.

E

EDS – Extra Day Score. Dies ist eine Möglichkeit eine Vorgabewirksame Runde außerhalb eines Turniers zu spielen. Eine EDS Runde muss vorher angemeldet werden.

Eagle – Ein Ergebnis von zwei unter par. Ein Hole in one beim Par 3 ist ein Beispiel. Eagles passieren aber am Häufigsten beim Par 5.

Eintreffwinkel – Der vertikale Winkel, bei dem sich der Schläger dem Ball nähert. Ein Spieler, der von außen nach innen schwingt, hat einen sehr steilen Eintreffwinkel.

F

Fade – Eine leichte Flugkurve von links nach rechts. Der Ball startet leicht links vom Ziel und landet in der Nähe des Ziels. Der Fade ist unbeliebter als der Draw, kann aber ein sehr sicherer Ballflug sein. Viele Profis spielen den Fade, wenn sie unter Druck stehen. Klicken Sie auf das folgende Bild und erfahren Sie wie Sie den Fade spielen können:

Golf Fade
So spielen Sie den Fade

Fairway – Die Spielbahn zwischen dem Abschlag und dem Grün. Das Graß ist kurz gemäht. Jeder Golfspieler möchte so viele Fairways wie möglich treffen, um den nächsten Schlag zu erleichtern.

Fette Schläge – Der Schlägerkopf berührt erst den Boden und dann den Ball. Typische Ursachen für fette Schläge sind schlechte Gewichtsverlagerung, der Versuch, den Ball zu schaufeln und zu weit von innen nach außen zu schwingen.

Fitting – Ein Prozess, bei dem ein ausgebildeter Monteur eine Reihe von Schlägern erstellt, die perfekt zu Ihrem Schwung passt.

Flight – Eine Gruppe von Golfern, die eine Runde Golf zusammenspielen. Es it am Anfang sehr ungewohnt für manche Golfer mit fremden Golfern zu spielen. Ich habe auf dieser Art und Weise so viele interessante Menschen kennengelernt.

Fore – Das muss man schreien, wenn der eigener Ball oder Ball des Mitspielers andere Golfer gefährden könnte. Schreien Sie so laut wie Sie können!

G

Gap Wedge – Dieser sehr unterschätzter Schläger füllt die Lücke zwischen dem Sand Wedge und dem Pitching Wedge. Das Gap Wedge hat meistens ein Loft von fünfzig bis zwei und fünfzig Grad. 

Getoppter Ball – Ein Ball wird getoppt, wenn die Vorderkante des Schlägers die obere Hälfte des Golfballs trifft.

Grün in Regulation – GIR schaffen Sie, wenn Sie das Grün: a.) mit dem ersten Schlag das Grün beim Par 3 treffen, b.) mit dem zweiten Schlag beim Par 4 treffen, c.) mit dem dritten Schlag beim Par 5 treffen.

H

Handicapschoner – Der unbeliebter Golfer, der bewußt das Handicap hoch hält damit es leichter ist, Netto-Preise in großen Turnieren zu gewinnen.

Hemmnis – Künstliche Gegenstände auf dem Golfplatz. Hemmnisse können beweglich, z.B. ein Pfosten und unbeweglich, z.B. ein Haus, sein. Viele Golfer verwechseln Hemmnisse mit Hindernissen.

Ein Harke ist ein Hemnis
Der Harke ist ein Hemmniss

Hindernis – Blau oder Rot gekennzeichnete Wasserhindernisse und Bunker sind Hindernisse.

Wasser-Hindernis Golf
Hindernisse lauern überall auf dem Golfplatz

Hole in One – Jeder Golfer weiß was das ist! Die meisten schaffen es leider nicht ein Mal in Ihrem Golfleben. Diejenigen, die es doch schaffen, müssen ganz viele Getränke ausgeben! Vor kurzem, beim Video drehen, ist mir folgendes an einem PAR 3 passiert

Hook – Eine geschlossene Schlagfläche lässt den Ball heftig von rechts nach links fliegen. Der Ball landet meistens sehr weit links vom Ziel. So wird man den Golf Hook für immer los (auf dem Bild klicken):

Hook beim Golf

I

Interlocking Griff – Eine beliebte Griff-Variante. Golfer wie Jack Nicklaus und Tiger Woods spielen Golf mit diesem Griff.

J

K

Kanonenstart – Damit alle Teilnehmer das Turnier gleich beenden können, gibt es den Kanonenstart. Alle Flights laufen vor dem Turnier zu verschiedenen Abschlägen auf dem Platz. Die Spieler sind dann auf allen Bahnen des Platzes verteilt. Nach dem ‘Schuss’, dürfen alle Flights anfangen zu spielen.

L

Lady – Der Golfer, der es nicht schafft seinen Ball weiter als der Damenabschlag zu schlagen, hat ein Lady gespielt. Er darf dafür seinem Flight zu einer Runde Getränke nach der der Runde einladen.

Launch Monitor – eine wunderbare Erfindung für Golfer. Faktoren wie Schwungrichtung, Schlagflächestellung und andere Daten zum Golfschwung werden hiermit sehr akkurat gemessen.

Lie Winkel – Der Winkel zwischen dem Schaft und der Schlägersohle. Ein größerer Golfspieler benötigt meist einen steileren Winkel von mindestens zwei Grad aufrecht.

Lob Wedge – Ein kurzer Schläger mit viel Loft. Viele Lob Wedges haben 60 Grad Loft. Mit diesem Schläger kann der Golfer den Ball sehr hoch pitchen und den Ball schnell stoppen lassen.

Loft – Loft ist der Winkel der Schlagfläche, der die Höhe der Flugbahn steuert und dadurch die Entfernung stark beeinflusst.

M

Moment of Inertia (MOI): Das MOI kommt am meisten bei unsauberen Kontakt ins Spiel, wenn der Ball und die Schlagfläche sich an einem anderen Ort als dem Sweet Spot treffen. MOI beim Driver beschreibt wie viel der Driverkopf sich beim Treffer ausserhalb des Sweetspots verdreht.

Mulligan – Wiederholung des Schlages ohne Strafe. Der erste Schlag zählt dann nicht mehr. Nach den Regeln des Golfsports sind Mulligans definitiv nicht erlaubt. Sie können nur während lockere Privatrunden eingesetzt werden.

N

Netto-Ergebnis – Das Ergebnis nachdem das Handicap berücksichtigt wurde.

Neutraler Griff – Der Schläger wird direkt zwischen der Handfläche und den Fingern der linken Hand gehalten. Das von Daumen und Zeigefinger gebildete V der rechten Hand zeigt in dieselbe Richtung wie das V der linken Hand.

O

Overlapping Griff – Die Mehrheit der Profis verwenden diese Griffvariante. Der Kleinfinger der rechten Hand wird zwischen dem Mittelfinger und dem Zeigefinger der linken Hand platziert.

P

PARProfessional Average Result bedeutet, dass der Profi, zum Beispiel  bei einem Par 4, vier Schläge benötigt, um den Ball einzulochen.

Pitch – Ein Dreiviertelschwung mit einem Golfschläger mit viel Loft, wie beispielsweise einem Sand Wedge, verursacht einen hohen Ballflug. Der Ball landet weich und rollt nicht viel. Der Pitch wird bei Entfernungen von zwanzig bis sechzig Metern verwendet. Golfspieler müssen oft über Bunker pitchen.

Pitchmarke – Beschädigung des Grüns, durch den Aufprall eines Balls. Dafür brauchen Sie einen Pitchgabel. Das ist mein Lieblings ‘Golftool‘ (Amazon-Link).

Pitchmarke

Q

R

Release – das ‘Loslassen’ des Winkels, der während des Rückschwungs zwischen dem Schaft und dem linken Arm entsteht. Gute Golfer releasen die Hände viel später als durchschnittliche Spieler, was zu mehr Geschwindigkeit führt.

Rough – Dickes und langes Gras. Rough wird oft auf beiden Seiten des Fairways gefunden. Golfspieler machen manchmal den Fehler, einen zu langen Schläger zu benutzen, um aus dem Rough zu kommen.

S

Schwacher Griff – Aus der Perspektive eines Rechtshänders wird die linke Hand zu weit nach links gedreht, und der Schläger wird in der Handfläche und nicht in den Fingern gehalten. Wenn Sie Griff-Hilfe benötigen, können Sie hier klicken.

Set up – Vorbereitung für den Golfschwung. Dies beinhaltet Ausrichtung, Griff, Haltung, Handposition und Entfernung zum Ball.

Slice – Eine offene Schlagfläche lässt den Ball heftig von links nach rechts fliegen. Der Ball landet meistens sehr weit rechts vom Ziel

Starker Griff – Aus der Perspektive eines Rechtshänders wird die linke Hand zu weit nach rechts gedreht, und der Schläger wird in den Fingern und nicht in der Handfläche gehalten.

linke hand griff stark
Ein starker Griff – Alle Knöcheln der linken Hand sind zu sehen.

Sweet Spot – Der ideale Punkt auf der Schlagfläche, der im Treffmoment mit dem Ball in Kontakt kommen sollte. Ein Ball, der mit dem Sweet Spot getroffen wird, startet in die richtige Richtung und fliegt weiter.

T

U

V

W

X

Y

Yips – plötzliche und unwillkürliche Bewegungen der Hände während des Treffens. Die Yips treten meistens beim Putten und Chippen auf.

Z

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